Hamburger Häppchen – der Fischmarkt und andere Spezialitäten
10. September 2009
Wo ein Fluss ins Meer mündet, da kommt Fisch auf den Tisch, denn da ist das Angebot an Süß- und Meerwasserdelikatessen reichhaltig und vielfältig. Wo die Elbe auf die Nordsee trifft, da ist Hamburg, da ist Altona, da ist St. Pauli. Und genau da findet jeden Sonntag der berühmte Hamburger Fischmarkt statt.
Hamburg ist eine Hafenstadt und als solche seit Jahrhunderten mit Produkten aus aller Welt, vor allem mit einer großen Auswahl an Gewürzen vertraut. Dementsprechend weltoffenen gestaltet sich das kulinarische Angebot, auf das der Besucher der Hansestadt trifft: Eine internationale und moderne Küche, die alles bietet, was das Herz begehrt.
Die traditionelle Küche Hamburgs ist und bleibt jedoch geprägt durch das umfangreiche Angebot an Fisch aus Elbe und Nordsee: Fangfrisch zubereitete feine Häppchen aus Scholle oder Rotbarsch, deftig geräucherter Aal im Brötchen oder auch Hamburger Pannfisch, eine gemischte Fischpfanne, die mit Zwiebeln, Eiern und Pellkartoffeln mit Senfsoße serviert wird.
Ergänzt werden die Fischgründe durch Obstlieferungen aus dem Alten Land, einem Teil der südlichen Elbmarsch, und frisches Gemüse aus Vierlanden, das sind vier am südlichen Stadtrand gelegene Ortsteile. So gehören auch kräftige Eintöpfe, die mit Steckrüben, Birnen, Bohnen und Speck oder auch Rindfleisch gekocht werden, zum althergebrachten Angebot auf Hamburgs Esstischen.
Fischmarkt in St. Pauli
Jeden Sonntag von fünf bis zehn Uhr ist der Hamburger Fischmarkt eine Attraktion, die regelmäßig tausende Besucher – Einheimische wie auch zahlreiche Touristen – in seinen Bann zieht. Und das auch im Winter, obwohl das rege Treiben der Marktschreier dann erst um sechs Uhr beginnt.
In der Großen Elbstraße in Altona werden unter freiem Himmel inzwischen zwar Waren aller Art angeboten, typisch bleiben aber die klassischen Händler, die ihren Fisch oder auch Fleisch, Wurst und Käse, lebende Hühner und sogar Brieftauben lautstark an den Mann zu bringen versuchen.
Lecker ist es auf dem Fischmarkt an jeder Ecke. Frischer Fisch ist schließlich reichhaltig vorhanden und wird gleich vor Ort zubereitet. Überall gibt es Fischbuden und kleine Bratküchen: Fischbrötchen mit soeben geräuchertem Rotbarsch oder Aal belegt, gebratene Scholle mit Speck und Gemüse, Matjesgerichte oder grüner Hering und auch Nordseekrabben gehören zum allsonntäglichen Angebot. Im Winter locken natürlich vor allem die mobilen Suppenküchen.
Aalsuppe
Anders als der Name auf den ersten Blick andeutet, enthält die Hamburger Aalsuppe traditionell eigentlich gar keinen Aal. Vielmehr handelt es sich um einen Gemüseeintopf mit Backobst, der auf einem Knochen gekocht wird. Genau betrachtet besagt der Name, dass es sich um ein klassisches Arme-Leute-Essen oder auch Resteessen handelt, bei dem „allens rinnkümmt“ – also „alles hineinkommt“ – was an Zutaten in der Küche gerade vorhanden ist. Um Gäste der Stadt nicht zu enttäuschen wurden allerdings längst Zugeständnisse bei den Zutaten gemacht, daher ist mittlerweile tatsächlich auch Aal in der Aalsuppe zu finden.
Labskaus
Bei dieser norddeutschen Spezialität handelt es sich ursprünglich um ein Gericht für Seeleute und Matrosen, da es ausschließlich aus auf traditionelle Weise haltbar gemachten Zutaten gekocht werden kann. Dazu gehören Pökelfleisch oder Corned Beef, Kartoffeln, Speck und Zwiebeln. Auf die Art zubereitet stand Labskaus auch auf langen Schiffsreisen zur Verfügung. Heute wird das Gericht jedoch vor allem mit Rote Beete und Matjes verfeinert.
Die Optik dagegen bleibt gewöhnungsbedürftig, ist auf den ersten Blick sogar etwas abschreckend. Immerhin werden alle Zutaten rücksichtslos durch den Fleischwolf gedreht und noch dazu mit untergerührten Stampfkartoffeln serviert. Nach dieser radikalen Prozedur sieht die „Pampe“ genau so aus, wie man es sich vorstellt. Schlimm! Davon sollte man sich aber keinesfalls abschrecken lassen. Garniert mit Gürkchen, Rollmops und Spiegelei ist Labskaus eine kleine Köstlichkeit.






Frankfurter Würstchen, gekochte Rippchen und dazu ein Glas Apfelwein bzw. „Ebbelwoi“, der gerne in Krügen namens „Bembel“ ausgeschenkt wird: die landestypisch deftigen Genüsse fallen uns zum Stichwort „Hessen, kulinarisch“ hauptsächlich ein, doch bietet die regionale Küche Hessens weit mehr als diese bekannten Frankfurter Dauerbrenner.
In seiner jüngsten Geschichte wurde
Sind wir in einem vorangegangenen Beitrag den „
Schon in der Römerzeit betrieben die Kelten im Allgäu Alpwirtschaft und verkauften ihren mageren Alpenkäse auch an römische Händler. Der Gelehrte Plinius kannte bereits 20 verschiedene „rätische Käsesorten“. Im 5. Jahrhundert wanderten dann die Alemannen ins Allgäu ein und dehnten die Alpwirtschaft durch Rodungen noch weiter aus. In den folgenden Jahrhunderten reduzierte sich die Käserei-Tradition dann wieder auf die Selbstversorgung, denn die Alpenbauern konzentrierten sich zunehmend auf die Rinderzucht und den Flachsanbau für die Webereien.
Die Käse-Route
Das Rhein-Mosel-Dreieck bietet all das und noch viel mehr für die moderne Urlaubgestaltung: Wandern in den Weinbergen, Radfahren oder Klettern in der traumhaften Landschaft mit ihren tiefen Tälern und grandiosen Steilhängen, genüssliche Kanu- und Dampfschifffahrten auf den Flüssen. Wer mag, kann auch mit einem Heißluftballon in die Luft aufsteigen und die fantastische Aussicht über eine faszinierende, über 2000 Jahre alte Kulturlandschaft mit ihren romanischen Kirchen, mittelalterlichen Burgen und gemütlichen Dörfern genießen. Und natürlich empfiehlt sich jederzeit ein
Im Schnitt ist es im Moseltal drei Grad milder als beispielsweise im angrenzenden Hunsrück, gezählt werden zirka 1600 Sonnenstunden pro Jahr. Aus diesem Grund finden sich insbesondere zwischen Zell und Koblenz terrassierte Steilhänge, die mit ihrer Neigung die Sonneneinstrahlung bestens aufnehmen. Diese hervorragende Lage wird seit Jahrhunderten für den Weinbau genutzt.
Riesling, Müller-Thurgau und Eiswein
Mit dem appetitanregenden Slogan “Unsere Landschaft schmeckt” wirbt die Themenroute „Viezstraße“ seit 1997 um kulinarisch interessierte Reisende, die Lust auf eine Erkundung des „Äppelkeschd“ haben, wie die Saarländer das liebliche Obstbaugebiet im Dreiländereck nennen.
„Apfelzeit“
Heringsdorf, Ahlbeck und Bansin sind die drei berühmten Seeheilbäder am Ende der Insel Usedom (Tipp:
Der Usedomer Grand Schlemm
Dass der berühmte Christstollen mit seinen reichhaltigen süßen Zutaten einst ein mageres Fastengebäck war, merkt man ihm heute wahrlich nicht mehr an!
Winterzeit ist Lebkuchenzeit: zwar haben wir uns daran gewöhnt, die vorweihnachtliche Süßigkeit schon ab September in den Supermärkten vorzufinden, doch der richtige Appetit darauf stellt sich erst im November ein. Denn jetzt hat die dunkle Jahreszeit wirklich begonnen und das verminderte Sonnenlicht drückt auf die Stimmung. Da kommen die nicht bloß süßen, sondern auch recht würzigen Lebkuchen gerade recht!
Lebkuchen-Geschichte
Die gute Nachricht: entgegen immer wieder auftauchenden hartnäckigen Gerüchten ist es nicht die Nudel, die dick macht, sondern allenfalls die Soße, mit der man sie serviert. Mit nur einem Prozent Fettanteil und ca. 120 Kalorien pro 100 Gramm gekochten Nudeln zählen die beliebten Teigwaren sogar zu den „schlanken“ Lebensmitteln, die von Ernährungsexperten empfohlen werden.